Die 2. & 3. Gruppe der Feuerwehr Knesebeck haben am 24.06.2017 einen TH-Ausbildungstag unter der Leitung von Nils Haubold (Gruppenführer 2. Gruppe) und Lars Haubold (Gruppenführer 3. Gruppe) in der FTZ in Gifhorn absolviert. Es wurde theoretisch ausgebildet und erarbeitet, wie die Fahrzeugaufstellung und die Absicherung bei einem Verkehrsunfall im Idealfall auszusehen hat. Darüber hinaus wurde geklärt, wie in Zukunft der Ablageplatz aufgebaut werden soll, um eine Übersicht der zur Verfügung stehenden Materialien zu haben und somit schnell und sicherer arbeiten zu können.

Nach der theoretischen Ausbildung wurde draußen das hydraulische Rettungsgerät, welches uns die Firma Weber zur Verfügung stellte, erklärt. Somit konnte auch mal mit der neusten Technik gearbeitet werden, was die Arbeit im Vergleich zu den vorhandenen Rettungsgeräten deutlich leichter gemacht hat. Es wurde erklärt, nach welchem Schema der verunfallte PKW, bezüglich Gefahren erkundet wird (E-Autos, Kraftstoffe, usw.) und wie das verunfallte Fahrzeug mit herkömmlichen Unterfütterungsmaterial wie Hölzern und Keilen, sowie mit dem Stab-Pack abgesichert wird. Dabei wurde auch festgestellt, dass die neuen Materialien der Firma Weber weniger Platz benötigen, schneller zu nutzen sind und weniger Personal einbinden.

Nun kam auch endlich das hydraulische Rettungsgerät zum Einsatz. Nils Haubold erklärte, wie die Motorhaube eines verunfallten PKW’s geöffnet wird und wie eine große Seitenöffnung bei einem 4-Türer bzw. wie bei einem 2-Türer hergestellt wird. Das Ziel der großen Seitenöffnung ist, eine möglichst große Rettungsöffnung herzustellen, ohne viel Zeit mit den verstärkten Fahrzeugbauteilen zu verlieren. Sie ermöglicht die Schaffung von viel Platz in kurzer Zeit und hat daher ein sehr positives Kosten-Nutzen-Verhältnis.

Am Ende des Tages konnte jeder der Beteiligten Feuerwehrleute etwas für sich mitnehmen und es wurde am Abend bei Bier und Steaks über das neu Erlernte gefachsimpelt. Es war für alle ein sehr spannender aber auch lehrreicher Tag, wobei jeder hofft, dass das Erlernte so schnell nicht im Ernstfall abgerufen werden muss.

Hier noch mal ein Dankeschön an die Firma Weber und an die FTZ Gifhorn, die uns diesen Tag ermöglicht haben.

 

Bild und Text:  D. Witt