Gruppenleiter
Kurt Rolf Leichsenring

Um besser auf ein Einsatzgeschehen vorbereitet zu sein, übt die Planübungsgruppe regelmäßig das taktische Vorgehen. Teilnehmer sind ausgebildete Gruppen- und Zugführer sowie freiwillige Truppführer aller Gruppen. Für die Truppführer entsteht dabei der Vorteil, dass sie bei Personalengpässen die Funktion des Gruppenführers übernehmen, bzw. bei Lehrgangszuteilung eine gewisse Erfahrung auf die bevorstehenden Aufgaben mitnehmen können. Wir arbeiten dabei nach den gültigen Ausbildungsvorgaben der niedersächsischen 
Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (NABK).

Bei den Übungen wird ein Schadensereignis von einem Einsatzbild auf die reale Umgebung angenommen. Die Umgebung verändert sich dadurch immer wieder in der Gefahrenlage, z.B. durch die nachbarschaftliche Bebauung oder durch die Zeit- und Wetterbedingungen. Einer der Teilnehmer übernimmt dabei die Funktion des Gruppenführers und bestimmt die ersten Maßnahmen. Im Anschluss der Lagebeurteilung wird die Einschätzung und der Einsatz der Mittel von allen Teilnehmern diskutiert. 

Außerdem finden durch die Teilnehmer Objektbegehungen statt. Dabei informieren wir uns über die Bebauung, die Nutzung und die daraus möglichen Gefahrenquellen. Die Besitzer haben immer ein offenes Ohr für die Feuerwehr und stellen Ihre Gebäude gerne zur Verfügung.

Im Winterhalbjahr, wenn Außenübungen nicht mehr möglich sind, üben wir an einer eigenen Modellanlage oder wir stellen die Situationen von ehemaligen Einsätzen im Gerätehaus nach. 

 

Bild: N. Haubold   Text: KR Leichsenring

 

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